|
STA - DIE SCHULE
In unserer
Schule steht die Arbeit für TV und Film im Zentrum, d.h.: der
natürliche Ausdruck. Aber was ist das genau? Menschen sind doch
unterschiedlich. Hat nicht jeder seinen eigenen, natürlichen Ausdruck?
Der Mensch hat viele Gesichter, die Umstände entscheiden, welches
Gesicht er zeigt; in welchen Situationen er sich wie verhält.
Körper
und Sprache wirken von Mensch zu Mensch individuell und
unterschiedlich, also auch individuell in ihrer Natürlichkeit. Manche
Menschen sind exaltierter, andere introvertierter und die speziellen,
ganz eigenen Gesichter eines jeden Menschen wirken natürlich, wenn
dieser glaubwürdig ist. Manche Schauspieler nuscheln, andere sprechen
prononcierter und doch wirken beide Typen glaubwürdig und natürlich.
Die
Sprache ist das zentrale Ausdrucksmittel. Besonders dann, wenn sie
nicht nur Informationsträger bleibt, sondern etwas Emotionales zum
Ausdruck bringt, wenn die Sprache eine Haltung transportiert, und dies
gilt auch für die Arbeit vor der Kamera.
Die
individuellen Qualitäten eines Schauspielstudenten sind aufgrund der
Persönlichkeit entscheidend. Sie liegen im physischen, oder mimischen,
oder aber auch sprachlichen Ausdruck. Der Motor sind seine emotionalen
Impulse. Diese zu entdecken und entsprechend zu fördern, liegt in der
Verantwortung einer Schauspielschule. Hinzu kommt dann die Technik, das
Handwerk.
Viele Schauspiel-Autodidakten vertreten
die Meinung, es gibt keine Schauspiel-Technik oder man käme auch ohne
aus. Darunter gibt es auch erfolgreiche und sehr gute Schauspieler. Und
wenden sie nicht auch – wenn auch unbewusst – eine Technik, eine
Methode an? Etwas, was sie sich in einem kontinuierlichen Arbeits – und
Lernprozess angeeignet haben. Wenige Schauspielschulen vermitteln eine
konkret definierte Schauspiel-Technik. Das Ziel ist zwar bei allen
Schulen dasselbe: ein guter, lebendiger Schauspieler. Doch am Ende der
Ausbildung, wenn es ins Berufsleben geht, merken selbst Absolventen von
qualitativ führenden Schauspielschulen, dass:
- sie wenig Bewusstsein haben für ihr Handwerk,
- die Kenntnisse für ein selbstständiges Arbeiten fehlen oder nebulös sind und
- ein Arbeiten ohne die Betreung eines Dozenten schwer fällt.
Es
gibt immer mehr Anfänger, sowohl von Hoch- als auch privaten Schulen,
die sich früh für den Weg des Freiberuflers entscheiden. Viele arbeiten
zufrieden in der „freien Szene“, übernehmen Gastverträge an städtischen
Theatern, Staatstheatern und Landesbühnen. Dies ermöglicht, rein
logistisch gesehen, Engagements bei Funk, Fernsehen und Film. Doch die
Konkurrenz wächst und eine fundierte Ausbildung ist ein stabiles
Fundament für ein längerfristiges Arbeitsleben. Auch viele Schauspieler
mit Hochschuldiplom haben sich in den letzten Jahrzehnten aus den
Strukturen des herkömmlichen Theaterbetriebes gelöst. Das Fernsehen und
der stetig wachsende Markt der Filmlandschaft bieten interessante und
herausfordernde Angebote für flexible und leidenschaftliche
Schauspieler/innen.
Das Bewusstsein für den
künstlerischen Prozess vor der Kamera benötigt spezielle Kenntnisse,
auch der Umgang mit Körper, Stimme und Sprache von Bühne zu Bühne ist
stets ein eigener. Eine große Theaterbühne verlangt einen anderen
Umgang mit dem Körper-Instrument – insbesondere der Stimme – als eine
kleiner Bühne. Beherrsche ich die Technik für ein kleineres Theater,
dann heißt das nicht, dass ich auch die Anforderungen eines großen
Bühnenraumes erfüllen kann. Die Arbeit an kleineren Theatern erfordert
sprachliche und stimmliche Fähigkeiten, welche schon eher mit der
Technik des Kameraspiels verwandt sind. Die Intimität des kleinen
Raumes und der Kamera, sind ein Geheimnis, welches sich zu erkunden
lohnt. Entscheide ich mich also für eine Ausbildung, die speziell auf
die Medien TV und Film vorbereitet, heißt dies noch nicht, dass mir die
kleineren Bühnen vorbehalten bleiben.
Interessieren
Sie sich für konkrete Inhalte zu der Technik nach Sanford Meisner und
der „Methode“ nach Lee Strasberg, dann sehen Sie nach unter Ausbildung/Lehre. Unter Meisner & Strasberg finden Sie ein interessantes Interview mit Mike Mernardin (engl.) zur Sanford Meisners Technik.

Startseite -
Ausbildung/Lehre -
Dozenten -
Unterrichtsimpressionen -
Kontakt/Bewerbung -
Referenzen -
Meisner/Strasberg
Der Gründer der Schauspielschule Peter Mustafa ist Dozent an der Folkwang Hochschule,
hält Workshops für Stage Factory und inszenierte am Theater K in Aachen. Empfehlungen für angehende Schauspieler:
BFFS - VFFV - Pucks Bar - Casting Network.
© STA Schauspielschule - Peter Mustafa - Neugründung Filmschauspielschule Köln - School of Technics for Acting - Film & TV
|